Küste

Nach meinem kurzen Stopover in Auckland geht es jetzt nach Süden. Die Strecke aus der Stadt ist angenehmer als gedacht. Das Mittagessen gibt es neben einem Sportflugplatz, sehr interessant und ein paar Kilometer später bin ich wieder am Meer. Die Küstenstraße verläuft wunderschön, oft in Sichtweite des Wassers und ich bin fast alleine. Ein tolles Fahrgefühl. Am Nachmittag biege ich dann auf einen Schotterweg zum Zeltplatz ein. Der Weg führt über einen kleinen Hügel und eine  Schafweide, mit schreckhafter Herde. Dann befinde ich mich in einer Bucht. Es ist mit der schönste Camping bisher. Völlig isoliert und einsam und direkt am Meer. Natürlich stelle ich das Zelt so nah am Wasser auf, wie nur irgend möglich. Ich hab den ganzen Platz für mich, außer ein paar Vögeln ist niemand da. Nach einem leckeren Abendessen schlafe ich gut. Der Ranger, der kurz vorbei geschaut hat, ist übrigens sehr nett und hat mich Radfahrer kostenlos in seinem Paradies schlafen lassen 🙂
Am nächsten Tag fahre ich weiter auf der tollen Küstenstraße. Sie führt sogar noch näher ans Meer und ist durchgehend flach. Mit starkem Gegenwind erreiche die Cormandel Peninsula. Fahre weiter bis zur nächst größeren Stadt, Thames, zum shoppen. Der Nahe Camping ist gut und die Dusche sogar warm. Nachts machen ein paar Wildschweine neben meinem Zelt Radau, aber glücklicherweise hinter dem Zaun.
Heute früh hat endlich mal wieder die Sonne geschienen. Ich war sofort hell wach und super gelaunt. Alsbald ging es auf der Halbinsel wieder nach Norden. Die Strecke war traumhaft. Man hätte jede paar Meter für ein Foto anhalten können. Zur Mittagszeit hatte ich meine U förmige Strecke beendet und war genau gegenüber dem kleinen Camping Paradies von vorgestern. Bis nach Cormandel Town ging es noch über zwei Berge. Gemächlich ging es Meter um Meter in den Serpentinen immer höher. Ein Inder hat mich oben gefragt, ob ich denn wirklich hier hoch gefahren sei:)
Der heutige Camping liegt auch wieder abgelegen und am Strand, ist aber besser ausgestattet und so hab ich bei dem schönen Wetter gewaschen und bin ein bisschen gelaufen. Auch hier gibt es einen Kauriwald mit dem gleichen Vorsichtswahn.

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