Es waren einmal 12 …

Die Great Ocean Road war fantastisch. Es war wenig los, klar, denn es ist ja Offseason. Die Straße schlängelt sich entlang der Küste und man hat fast durchgehend einen tollen Ausblick. In Apollo Bay hab ich dann an einer guten Eisdiele Halt gemacht, bevor es über zwei größere Hügel auf zu DER Touristenattraktion in der Gegend geht, den zwölf Aposteln. Nur hat das Meer und die Witterung schon ganze Arbeit geleistet und vier der zwölf Sandsteinfelsen verschwinden lassen. Ich komme genau zum Sonnenuntergang an, richtig schön. Allerdings haben das auch die Reiseveranstalter gemerkt und es ist dementsprechend voll. Als es dunkel wird checke ich in ein nahes kleines Backpackers ein, denn hier ist campen überall verboten und ich hab auch keine Lust mein Zelt aufzustellen. Das Hostel ist nahe an den Apostels und so beschließe ich nocheinmal zum Sonnenaufgang hin zu fahren. Diesmal ist die Stimmung sogar noch besser und es sind auch nur wenige Touristen da. Danach geht es wieder auf der GOR weiter und ich schaue mir alle Attraktionen wie die London Bridge oder den Loch Arch an. So vergeht der Tag wie im Flug, das Wetter ist perfekt. In Warrambool kaufe ich noch ein und fahre ein weiteres Stückchen. Es wird schon wieder dunkel und da weit und breit nur Farmland ist, fahre ich auf eine Farm und frage ganz nett, ob ich denn hier mein Zelt aufstellen könnte. Aber Norm und seine Frau Barnie laden mich darauf hin gleich ins Haus ein und ich darf im Gästezimmer schlafen. Der Abend wird super. Die beiden sind sehr nett und ich sehe mein erstes Spiel Australian Football. Eine Mischung aus Rugby und Fußball. Ziemlich interessant.
Am nächsten Morgen fahre ich dann bei leichtem Nieselregen weiter. Ganz in der Nähe halte ich im Tower Hill National Park, einem alten Vulkan und sehe Emus, Koalas und Kängurus. Der weiter Weg nach Portland ist unspektakulär. Am Abend werde ich von David eingeladen und kann mein Zelt schon wieder eingepackt lassen. Die Australier sind genauso Gastfreundlich wie die Kiwis !!!

2 Comments

  1. Wir freuen uns, dass es dir so gut gefällt und dass du gut bei den Einheimischen aufgenommen wirst. Genieße die Freiheit und pass gut auf dich auf.
    LG Ursel und Robert

    • Ja, das ist ein schöner Bereich beim Radreisen. Und die Aussies sind genauso freundlichen wie die Kiwis ?

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